Nachdenkliches

Damit fing die Schreiberei an. Mein Erstling:

 

Mein Weg zu mir    (Nona  1994)

Mein Weg zu mir
ist ein langer, harter, steiniger.
verknöcherter, eisig, kalter.
Langsam vorwärts, viele Abzweigungen,
Umwege, Verirrungen,
Verneinungen.

Aber immer wieder Lichtblicke
Helfer, Geistesblitze.
Hirngespinste -
und dann - die Erleuchtung.

Der Weg, das Ziel.
Die Liebe, die Sonne.
Die Wärme, die Lösung.
Die Erlösung.

das kam im Laufe der Jahre dazu:

 Stille in mir - 

 

In mir ist es still,

weil ich endlich spür, was ich wirklich will.

Brauch niemandem irgendwas mehr mittels Sex zu verkaufen

Zeig allen wie einfach es ist, in Freude zu tauchen.

Hat lange gedauert mich selbst zu sehen,

Wollte viele Jahre nicht einmal gehen

War zu gefangen in dem was ich soll

Schau heute zurück, ganz ohne Groll.

Die Nähe, die Freiheit, mein Gefühl im Bauch

Die Freude, die Wahrheit, die Liebe auch. 

Still ist´s in mir nach so langem Suchen

´s war immer da – mein Stück vom Kuchen.

Jeder Tag ist einzig, und jede Nacht geweiht

Der Funke hat sich allein im Licht befreit.

Alles ist gut, grad so wie es ist.

Friede in mir, DAS ist was ist.

Ich atme, ich lebe, ich bin dankbar zu sein.

Mit Freiheit in mir, nie mehr allein.

 

Der zärtlichste Blick, der mir morgens alles verspricht

Spiegelt sich dort, wo die Sonne sich bricht.

Wenn die Nacht sich verneigt und mein Bett mich erfühlt

Mein Geist sich entspannt, meine Liebe befreit.

Die Freude mich mitnimmt wohin ich auch will

Weiß ich endlich wirklich, dass ich wahrhaft bin.

 

EGAL = EQUAL - Gleichundgültig

Wann immer ich denke, ich will

Wann immer ich fühle, ich will

Wann immer ich brauche, ich kann

Wann immer ich atme, ich darf.

 

Egal, was andere von meinem Atmen denken

Egal, was sie fühlen, für mich einerlei.

Ich soll mein Partikel hier leben.

Nichts Großes, nichts Gewagtes.

Nur was mit Gefühl.

 

Keiner hat bestimmt, dass ich geboren werde,

keiner hat gesagt, jetzt der erste Herzschlag

alles von mir und Gott entschieden

Größer als alle und jedermann

 

Schmerz

Alles was ich bisher kannte, ist Schmerz,

Schmerz war zuverlässig,

immer da, ob ich ihn wollte oder nicht.

beständig auf seine Weise.

 

Es berührt mich tief,

deine einfachen direkten Worte

direkt in mein Herz.

Den Schmerz loslassen,

mich bei ihm bedanken

und ihn ziehen lassen

das ist mein nächster Schritt..

sollte es sein...

Was wenn ich den Schmerz gehen lasse,

was kommt statt dessen..?

Vierzig Jahre ein „treuer“ Begleiter,

und jetzt soll er gehen?

 

Vom Verstand her weiß ich,

dass es noch etwas anderes gibt,

geben muss..

aber wie fühlt sich das an,

und gibt es dieses andere wirklich?
Ist es reines Hirnwixen, was ich hier betreibe

oder blankes Entsetzen?

Ent-Setzen – nichts mehr sitzen lassen,

auf-stehen, weiter-gehen..

 

Die Tiefe Wahrheit in deinen Augen,

das wahre Gefühl,

woher auch immer es kommt,

diese Vertrautheit,

der direkte Punkt,

der einfache Draht von dir zu mir..

All das legt den Finger direkt auf den Punkt.

 

Den Schmerz gehen lassen...

Vom Verstand will ich das

Und dennoch wird es eng ums Herz

Die Tränen steigen an die Oberfläche

Wollen geweint werden..

Und immer wieder schlucke ich es runter,

wieder weg..

nicht hinschauen wollen,

nicht fühlen wollen,

dich fühlen wollen,

mich fühlen wollen,

Ertrage ich soviel Leere in mir? 

Was wenn das alles in mir

Zu noch mehr Leere führt?

 

All-eins-sein

Diese wunderbare Verheißung

Gleißende Worte im Licht der Entstellung

Ein Für und Wider in mir

Ein Zwiegespräch und doch nur ein Gedanke

Eins-sein, zurück nach Hause kommen

In Liebe ummandelt und gehüllt sein

Einzig und all-ein dieses Gefühl

Von Herz zu Herz

Von Baum zu Mensch

Von Stein zu mir

Ein Brechen tief in mir

Ein Riss in meinem Panzer

 

Ich darf sein

Ich darf lieben

Ich darf wahrlich leben

Leben mit all seinen Facetten

Von denen ich nur wenig bis heute kenne

Hab ich den Mut mich dem allen zu stellen,

das Leben voll-kommen zu lassen?

Der Liebe in meinem Leben die Hauptrolle geben?

Die Freude aus jeder einzelnen Zelle fließen lassen?

Diese absolute Glückseligkeit zu er-leben?

Die wahre, nicht menschenbezogene Liebe in mir zu fühlen?
Und dennoch mit allem verbunden zu sein,

so wie ich mit dir verbunden bin

auf einzigartige Weise, von Herz zu Herz,

Reines Gefühl.

 

Schmerz, mein Geliebter,

mein Freund, mein langjähriger Weggefährte

ich danke dir, du hast mich lange am Leben gehalten,

im Über-Leben gehalten.

Der Riss ist hier,

es hat begonnen.

  

Kennst du das?  NONA 2006

 

Kennst du das -

 

. Wenn all dein Schokolade in dich hineinstopfen nicht ausreicht um den bitteren Geschmack in deiner Seele zu vertreiben?

. Wenn der kleinste Anlass einen Tsunami an Aggression aus dir herausbrechen lässt?

. Wenn alles nur mehr misslingt und nichts richtig rund läuft?

. Wenn du weißt, dass du Weihnachten wieder nur mit deiner Mutter verbringen wirst, weil sie alles ist, was du in deinem Leben hast?

. Wenn dich Kinder, die singen und spielen, dich nur noch trauriger machen, weil du keine hast, die dich zum Lachen bringen könnten?

. Wenn dir auffällt, dass nicht einmal mehr rund um die Uhr arbeiten dich glücklich macht?

. Wenn du singst, und du innerlich so was von leer bist und es dennoch extra hohl klingt?

. Wenn das Schnurren deiner Katze seit 17 Jahren alles ist, was konstant in deinem Leben war?

. Wenn du dich im Spiegel anschaust, und nichts von dem Menschen mehr findest, der du innerlich einmal warst?

. Wenn dir auffällt, dass sich die Freude vor dir versteckt und niemand CUT ruft?

. Wenn dir alles so mega egal ist und du den nächsten Tag nur irgendwie hinter dich bringen willst?

. Wenn du am Sofa sitzt und dich ernsthaft dafür interessiert wie die Seifenoper weiter geht, weil sie zu deiner Ansprechperson geworden ist?

. Wenn du dich nur mehr alleine fühlst, egal wie viele Menschen sich um dich herum bewegen?

. Wenn Du keine Lust mehr hast einkaufen zu gehen und etwas Gutes für dich zu tun, weil du nicht mehr weißt wofür und für wen?

. Wenn du plötzlich Reaktionen an dir bemerkst, die du niemals so haben wollest?

. Wenn du Menschen dafür verurteilst, dass sie dumm und verlogen sind?

. Wenn du deine erste Große Liebe zufällig wieder siehst und sie nicht einmal erkannt hättest?

. Wenn alle Entscheidungen immer nur von dir abhängen und du keinen Bock hast eine zu treffen? .

.

. Wenn deine Sehnsucht nach Liebe alles andere überdeckt und alles nach gar nix mehr schmeckt?

. Wenn deine Furcht dich zu verlieben noch größer ist als die Angst auf Ewig alleine zu leben?

. Wenn du nach Antworten suchst, und sie dir selbst geben kannst, sie jedoch nicht leben willst?

Kennst du das?

 

 

Entzaubert

NONA 2006

Umso länger ich dich betrachte, Umso klarer erkenne ich mich.

Beim Ganzgenauschauen dann entzauberst du dich.

Ein Wesen mit Ecken, Kanten und dunklen Flecken.

Hinter Schönheit allein lässt sich nichts verstecken.

Der wahre Kern ist das was fasziniert.

Was hast du dir zum Schutz generiert?

Mode und Schick, extrem wichtig für dich

Aber wer du im Innern bist, das interessiert mich.

Du verlässt dich auf dein gutes Aussehen,

hast Panik vor denen, die über die Mauer sehen.

Unglaublich weit machst du mich, weil du es innen bist

Leider, leider – du traust dir noch nicht.

Noch bist du gefangen, in dem was andere von dir denken

Lässt dich von ihnen manipulieren und lenken.

Du ergibst dich den Blendern und den Dampfplauderern

Ein einziges Wort schon lässt dich zaudern.

Einen Schritt vor und manchmal zwanzig zurück

Ich glaub dir gern, wenn du sagst, dass es dich erdrückt.

Innen, ganz tief in dir drin,

kennst du die Wahrheit, weißt du den Sinn.

Deine Courage, dein Glaube, die sind jetzt gefragt

Nur der gewinnt, der auch etwas wagt.

Spring! Es war von Anfang an im Plan.

Greif voll in dein Leben, nimm es an.

Alles was kommt war schon von vorn herein so

Mach es dir nicht schwerer, du machst es ja sowieso

Allein die Zeitspanne die du dafür brauchst variiert.

Nur du entscheidest, wann und ob du verlierst.

Denn alles ist Lernen und Lachen und Lieben

Um noch deutlicher zu werden, du kannst es niemalsnienicht versieben!

Handle schlichtweg so als ob

Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.

 

 

 

Bleib in deinem Herzen (05/13)

 

Bleib in deinem Herzen, Egal worum´s geht

Fängst du an zu denken, Ist es längst zu spät

 

Nichts kann dich ersetzen, weil nur deine Welt sich dreht

Nichts wird dich verletzen, wenn es um deine Wahrheit geht

 

Sei mutig und träume, fühl dich weit hinaus

Du kannst nichts versäumen, Wenn du dich nur traust.

 

Es gibt keine Gitter, Dein Blick ist stets Frei

Nimm dir was dir zusteht, und hab Freude dabei

 

Stellt sich die Dunkelheit quer, dann nimm ihre Hand

Chancen tragen oft seltsames Gewand

 

Dein Herz will dich lenken, mit all seiner Kraft

das ist, was das Leben lebenswert macht

 

Dein Herz ist die Gabe, die alles lenkt

Die Freude, Die Liebe, das Lachen  Geschenk

 

Vertrauen kann man ernten, sofern man es sät

Fängst du an zu denken, ist alles zu spät

 

 

 

Zerrissen (3/13)

 

Ich hab doch wirklich alles probiert

Und du hast es dennoch simple negiert

Ich hab mich verbogen, mich angepasst

Hätt mir nie gedacht, dass du mich fallen lasst

Hab dich mit Gaben und Liebe überschüttet

Lieg jetzt am Boden, komplett zerrüttet

Das Geld ist weg, und meine Achtung auch

Die Wohnung zu teuer, ein Loch im Bauch

Mein Herz, eine Müllkippe, völlig unsortiert

Mein Ego schreit mächtig und unzensiert

Du wolltest mich nur als Back Up Notfall Plan

Für den Fall, dass die andre doch nicht kann

Jetzt lieg ich hier und bin zerrissen

Kenn mich nicht aus und will dich nicht missen

Hab mich verloren, irgendwo beim Entsprechen wollen

Zu jung war die Freude, zu groß das Sollen

Jetzt muss ich mich suchen und weiß nimmer wo

Wer war ich vorher und will ich mich so?

 

 

 

Schattentanzen (3/13)
 

Nimmst mich in Liebe und Schweiß

Führst mich über sanftes Weiß  

Trägst mich leise mir dir fort

Zu diesem düstren, dunklen Ort

An dem das Lachen sich erschafft

Und die Liebe sich zum Deppen macht

Ziehst mit mir über grüne Hügel

Lässt mich fallen, und gibst mir Zügel

Wenn der Same sich zur Frucht erhebt

Die Welt sich dehnt und weiterdreht

Blumen so weit das Auge denken kann

Fühlt sich in mir wie Freude an

Hebst mich hinauf und kommst im Sturm

Tanzt mit mir im Kreis herum

um weiter um zu greifen, als ich fühlen kann

detoniert in mir,  was neu im Sommer kam

Bereitest mir ein Bett aus Laub

behütest mich, bist mir vertraut

wenn sanft das Licht im Schnee sich zeichnet

lass ich mich los, wo Angst der Liebe beichtet

und seh im Spiegel

              Schattentanzen

 

 

Leben, zerbrechlich (März 2013) - Die Geschichte meines Lebens

 

Blauäugig, naiv glaubend, dass ich alles kann

Begann ich zu atmen, entdeckte,  eroberte wie es kam

Wurde geliebt, gehegt, gepflegt und gut erzogen

Meine Eltern haben alles für mich gerade gebogen.

 

Die Luft war gut, Elektronik entbehrlich

Ich hatte Freunde, das Leben war herrlich.

Die Grundschule war einzig und wahrlich artig,

danach jeder Lehrer nur menschlich, verzweifelt und grantig.

 

Tanzen wollt ich und singen studieren

Doch konnte ich leider nicht englisch parlieren

So kam ich zu Zahlen, und Werten von Haben und Soll

Das Training des Geistes schien den anderen sinnvoll.

 

Es wurde getestet, ob mein Körper hält was er verspricht.

Was soll ich sagen, so war es leider nicht.

Gerade noch jung, schön, mutig und kräftig

plötzlich am Boden, defekt und zerbrechlich.

 

Ich wurde gepiekst, gezerrt, gedrückt und gewogen

Man hat mich verletzt, gedemütigt, belogen,

mir das Schlimmste vom Schlimmen erzählt

und mir jeden einzelnen Tag vergällt.

 

Jahrelang gab´s nur Tunnel, vom Licht keine Spur

Frust und Zorn, und Verzweiflung pur

Kein Segen, kein Zipfel vom Glück

Geschweige denn vom Kuchen ein ganzes Stück.

 

Jeder Schritt war Qual, Schmerz und Mega-Frust

Auf diese Art Leben hatte ich keine Lust.

Doch das Leben wandelt sich still und kaum wahrnehmbar

Und plötzlich war da die Lösung - völlig klar.

 

Eine Wahl hatte ich nie, Alternativen wollt ich nicht

Viel zu lange bleibt´s dunkel, ist man außerhalb vom Licht.

Hätte ich allen geglaubt, ich wär´zerbrochen, gebrochen

hätte ich aufgegeben, und mich vorm Leben verkrochen.

 

Heute, fast fünfzehn Jahre später, nach all der Trostlosigkeit

Hab ich ein Leben, das mich wahrhaft freut.

Mein Körper, dies wundersame Ding

Funktioniert wieder und alles macht wieder Sinn.

 

Ja, Das Leben macht Kurven wo ich keine will

baut Sackgassen meist ganz kurz vor dem Ziel

Jagt mich bergauf und hinunter ins tiefe Tal

Läßt mich fliegen, und bringt mich zu Fall

 

Es wandelt sich ständig, bringt Neues hervor

Ob Gut, ob Schlecht, nie ist etwas wie zuvor.

Je älter ich werde umso deutlicher fühle ich

Das Leben zerbrechlich? – ich glaube nicht!

 

 

Er  (März 2013)

Nimm meine Hand, küss mein Gesicht,

berühre den Körper, bestaune den Geist,

meine Seele zeig ich dir nicht...

 

 

 

An manchen Tagen..(Sept 2012)

An manchen Tagen ist es schwer ich zu sein,

da wäre ich lieber ein ganz anderer.

Da wollt ich lieber voll Freude sein

und wäre der Weltenwanderer.

Doch leider ist das so nicht vorgesehen,

und ich werde wohl wieder mit mir schlafen gehen.

 

 

 

Das Gute im Menschen ..(Sept. 2012)

 

Das Gute im Menschen bleibt nur bis er spricht

Denn Worte sind Bürde, das Herz würgt Verzicht

Die Seele, sie weint um das was möglich wär´

Was so Großartig erschaffen, liebt sich selbst nicht mehr.

 

Die Liebe hortet jedes klitzekleine Stück

und das Vertrauen will sofort alle Investitionen zurück.

Das Gute im Menschen, ich vermisse es sehr.

Das Gute im Menschen, ich wollt´ es wär´ mehr.

 

 

 

Der Sinn (Nona 2011)

Leben heißt spüren.

Spüren ist atmen.

Atmen ist hier sein.

Hier sein ist Gott.

 

 

Traumlos (Nona 2011)

 

Wo sind meine Träume hin?

Ich hab so viel verloren, in meinem Kampf

Gegen das Leben.

Ich war so beschäftigt mich am Leben zu halten,

dass ich vergessen habe zu träumen.

Meine Träume haben sich verabschiedet,

heimlich, still und leise,

und keiner hat mich gewarnt.

Einfach weg sind sie,

einfach so.  -

                   und es sind keine nachgewachsen.

 

Wart!  (Nona 2011)

Wart! oh Mann, ich kann es nicht mehr hören, dieses

Wart! Willst du nie frei von Zwängen sein? Immer

Wart! Und das Leben läuft vorbei.

Wart! Immer nur wart !

 

Komm! Fühl doch es soll ganz einfach sein

Komm! Alles läuft sowieso allein,

Komm! Trau dich und tanz deine Seele frei

Komm, trau dich Komm!

 

Wart! Es gab den einen der nie sagt,

Wart! Nur der gewinnt, der auch etwas wagt

Wart! So kommst du niemals zu dem Sinn

Wart! Immer nur wart!

 

Komm! Nimm deine Kraft und geh zu dir

Komm! Öffne der Angst einfach die Tür

Komm! Trau dich, nur diesen einen Schritt

Komm, es ist einfach,komm  - geh mit!

 

 

Zeit (Nona 2011)

 

Woher weiß die Zeit wann sie sich ziehen muss?
Kaum atme ich einmal ein, tief und bewusst

Sind laut Kalender Monate vorbei

Die Zeit macht nie Urlaub, die Zeit ist frei.

 

Bin ich traurig hat die Zeit mächtig viel Weile

Sie pickt in der Kurve, dehnt jede Zeile

Klebt am leeren Blatt, am Gesicht sowieso

Und 5 Kg plus passieren einfach so

 

Sie lässt sich durch Zuruf, Bitten nicht beeilen.

Flüssig wie Teer, will sie alles heilen.

Hält alles um mich fest, wenn´s um Loslassen geht.

Tackert mich nieder, bis mein Herz mich versteht.

 

Sie hat kein Verständnis für Wollen und Gefühl

Die Zeit ist frei, sie macht was sie will.

 

 

 

Freund (Nona 2011)

 

Es beruhigt mein Herz

Jetzt da ich weiß, dass du Liebe empfindest

Jetzt kann ich aufhören im Außen zu suchen

Ich danke dir geliebtes Wesen,

dass du bist, wie du bist,

du mich rüttelst, mich hinterfrägst, mich liebevoll auffängst,

deine Gedanken mit mir teilst.

Von Herzen danke, dass du mich liebst.

- Weil ich dich liebe.

- Und dadurch mich.

Rein, Klar, und frei von Zwängen.

Die schönste, ehrlichste Form von Liebe,

die mir je begegnet ist.

Danke!